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Fugger

Die Familiengeschichte
600 Jahre Fugger in Schwaben

Im Stil des Barocks: Fuggerwappen in St.Thekla, Welden

Seit Mitte des 14. Jahrhunderts ist das Wirken der Familie Fugger in Augsburg dokumentiert. Stammvater der heute bekannten Linien war der Weber Hans Fugger, der 1367 nach dem Ehrenbuch aus dem Dorf Graben südlich von Augsburg in die damalige freie Reichsstadt übersiedelte …

Seit Mitte des 14. Jahrhunderts ist das Wirken der Familie Fugger in Augsburg dokumentiert. Stammvater der heute bekannten Linien war der Weber Hans…

Familienwappen mit Fürstenhut

Jakob Fugger, Kupferstich von 1618

Anton Fugger, Kupferstich von 1618

Schloss Oberkirchberg mit Tor und Kirche

Innenhof von Schloss Oberkirchberg

Schloss Kirchheim, Ostfassade mit Hauptportal

Schloss Babenhausen, Luftaufnahme

Seit Mitte des 14. Jahrhunderts ist das Wirken der Familie Fugger in Augsburg dokumentiert. Stammvater der heute bekannten Linien war der Weber Hans Fugger, der 1367 nach dem Ehrenbuch aus dem Dorf Graben südlich von Augsburg in die damalige freie Reichsstadt übersiedelte. »Fucker advenit« – »Fugger angekommen«, ist dazu im Augsburger Steuerbuch vermerkt. Hans Fugger schaffte durch kluges Wirtschaften und eine gute Konjunktur den Aufstieg innerhalb der Weberzunft. Nach seinem Tod 1408 führte seine zweite Ehefrau Elisabeth Gfattermann zunächst für und dann gemeinsam mit den Söhnen Andreas und Jakob sehr erfolgreich die Geschäfte. Im Jahr 1455 trennten die Brüder ihre Geschäftsbereiche und nachfolgend auch die Familienbezeichnungen. 1462 wurde die Linie der »Fugger vom Reh« mit Andreas Fugger, 1473 die Linie der »Fugger von der Lilie« mit Ulrich Fugger und seinen Brüdern in einem Wappenbrief dokumentiert. Die wirtschaftliche Aktivität der »Fugger vom Reh« endete nach anfänglichen Erfolgen durch eine Krise Ende des 15. Jahrhunderts.

Bis heute ununterbrochen: die Linie der »Fugger von der Lilie«

Aus der Linie der Fugger von der Lilie gingen viele der Persönlichkeiten hervor, die heute noch sehr stark mit dem Namen Fugger verbunden werden. Dazu zählen neben Jakob Fugger dem Alten seine Söhne Ulrich, Georg und Jakob der Reiche. Mit den Fuggerschen Stiftungen haben die drei Brüder ein Werk geschaffen, das Jahrhunderte überdauerte.  Auch Anton Fugger, ein Sohn des Georg Fugger, steht mit seinem Namen für das Fuggersche Stiftertum. Von Anton und seinem Bruder Raymund stammen die drei heute noch aktiven Familien ab: die Grafen Fugger-Kirchberg, die Fürsten Fugger von Glött und die Fürsten Fugger-Babenhausen.

Prägende Geschichte für eine ganze Region

Das Wappen der Fugger von der Lilie zeigt zwei Lilien im gold-blau gespaltenen Schild. Es ist an vielen Orten in Schwaben zu finden. Denn im Laufe des 16. und 17. Jahrhunderts erwarben die Fugger umfangreichen Grundbesitz vor allem im östlichen Schwaben. Die Ausübung von Grund- und Herrschaftsrechten war dem Adel vorbehalten, deshalb wurden die Fugger lehensrechtlich in den Grafenstand erhoben.  Die einzelnen Familien ließen sich im Laufe der Zeit auf ihren Gütern nieder, wo einige bis heute bewohnte Schlossbauten für die Fugger entstanden. Als Ratsherren, geistliche Würdenträger, Gelehrte oder Offiziere machten viele Mitglieder der Familien Fugger bedeutende Karrieren. In Schwaben sind heute noch die drei Familien Fugger ansässig: die Grafen Fugger-Kirchberg in Schloss Oberkirchberg bei Ulm, die Fürsten Fugger von Glött auf Schloss Kirchheim und die Fürsten Fugger-Babenhausen auf Schloss Babenhausen und auf Schloss Wellenburg bei Augsburg.

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Newsdatum:13.11.2013,
17.05 Uhr
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